Autor: Breuer

HuS 10: Das 4-Ohren-Modell

Auftrag für Montag, 4.4.22:

  1. Schaut euch das obenstehende Video zum “4-Ohren-Modell” an und besprecht Unklarheiten.
  2. Recherchiert eigenständig zum “4-Ohren-Modell” von Friedemann Schulz von Thun und gestaltet am PC eine eigene Skizze dazu ( evtl. mit Paint, Word, Powerpoint etc.).
  3. Finde ein eigenes Beispiel, mit dem du das “4-Ohren-Modell” veranschaulichen kannst und schreibe das in deine Skizze.
  4. Bearbeitet das Arbeitsblatt “Beispiele für die vier Seiten einer Nachricht” in Partnerarbeit.

—> Übung

Liebe Grüße aus Koblenz 🙂

Deutsch 9c: Der Rütli-Schwur

“Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern,
in keiner Not uns trennen und Gefahr.
Wir wollen frei sein, wie die Väter waren,
eher den Tod, als in der Knechtschaft leben.
Wir wollen trauen auf den höchsten Gott
und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen.”

Der Vierwaldstätter See - hier spielt das Drama "Wilhelm Tell" von Friedrich Schiller
Der Vierwaldstätter See – hier spielt das Drama “Wilhelm Tell” von Friedrich Schiller

“Der Rütlischwur ist ein Element einer Geschichtserzählung des ausgehenden 15. Jahrhunderts, die während der Frühmoderne als Gründungslegende der Alten Eidgenossenschaft (ursprüngliche Schweiz) eine wichtige Rolle spielte und seit dem 19. Jahrhundert als Nationalmythos der Schweiz ausgebaut wurde.

Das Rütli, Blick bei der Anfahrt per Schiff aus Brunnen. Unten die Schiffstation, oben rechts das Rütlihaus.
Das Rütli, Blick bei der Anfahrt per Schiff aus Brunnen. Unten die Schiffstation, oben rechts das Rütlihaus – Foto: MatthiasKabel

Gemäß Befreiungstradition war das Rütli, eine Wiese oberhalb des Vierwaldstättersees, der geheime Treffpunkt der Verschwörer aus den Ländern Uri, Schwyz und Unterwalden. Nach dem Tyrannenmord des Vogtes Gessler durch Tell führten diese Verschwörer einen bewaffneten Aufstand gegen die tyrannischen Vögte der Habsburger aus, der als Burgenbruch bezeichnet wird.

Der Eid der Genossen (Schwur) zu gegenseitigem Beistand gilt als Begründung der Alten Eidgenossenschaft, siehe auch Entstehung und Wachstum der Alten Eidgenossenschaft.” (Quelle: Wikipedia)

–> 1. August 1291 – Das “ewige Bündnis” von Uri, Schwyz und Unterwalden

Wie kam es zum “Rütli-Schwur”?

Hierzu erst mal die beiden Szenen (1. Aufzug, 4. Szene und 2. Aufzug, 1. Szene) vor dem eigentlich Schwur:

Hie nun der “Rütli-Schwur” (2. Aufzug, 2. Szene):

Wie sieht für dich die Schule der Zukunft aus?

Wie sieht Ihre Schule der Zukunft aus?

Du bist als Schülerin und Schüler herzlich eingeladen, dich einzubringen:

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Über die Initiative „Schule der Zukunft“

Bildung ist eine der wichtigsten Ressourcen, in individueller, sozialer und auch ökonomischer Hinsicht. Jedes Kind muss sich entfalten und seine Bildungschancen wahrnehmen können. Dafür muss Bildung sich ständig weiterentwickeln und an die gesellschaftlichen Veränderungen anpassen. Der technologische Fortschritt, insbesondere die Automatisierung, schaffen neue Arbeitsfelder mit gänzlich neuen Anforderungen. Es gibt aber auch Bereiche, in denen das menschliche Denken den Maschinen überlegen ist: Kreativität, kritisches und vernetztes Denken, der Umgang mit Unsicherheit oder auch die Lösung komplexer, vielschichtiger Probleme. Dies sind Fähigkeiten, die im 21. Jahrhundert mehr denn je benötigt werden und für die die Schule die sozialen, emotionalen, digitalen und demokratischen Kompetenzen vermitteln muss.

Ziel der Initiative

Vor diesem Hintergrund hat das Ministerium für Bildung die Initiative „Schule der Zukunft“ gestartet, um Schulen dabei zu unterstützen, ihren individuellen Weg in die Zukunft erfolgreich zu gehen.

Es geht nicht darum, alles anders und neu zu machen. Denn die Schule der Zukunft gibt es in ihren Bestandteilen schon heute. An vielen Schulen werden bereits neue Ideen, neue Lehr- und Lernformen, digitale Möglichkeiten und vieles mehr diskutiert und gelebt. Neben neuen Impulsen und Entwürfen geht es auch darum, vorhandene Ideen zusammenzutragen und die Schulen zu vernetzen, sodass die einen von den erfolgreichen Erfahrungen der anderen profitieren können. Dabei wird jede Schule auf ihre lokalen Herausforderungen reagieren, eigene Schwerpunkte setzen und sich in ihrem Tempo weiterentwickeln.

Uns ist sehr wichtig, dass sich in diesem Prozess möglichst viele Menschen möglichst oft beteiligen können, um so die Schule der Zukunft als großes Gemeinschaftsprojekt auszugestalten. Staatsministerin Dr. Hubig lädt darum zu einem breiten Beteiligungsprozess ein, damit möglichst viele kreative Ideen und Entwicklungsperspektiven für die Schule der Zukunft aufgenommen werden. Ziel ist es, Veränderung an Schule als gemeinsamen Weg zu begreifen, als offenen und wissenschaftlich begleiteten Prozess, der seinen Platz mitten in der Gesellschaft hat und von dort entsprechend mitgestaltet werden soll.

Bestandteile des Prozesses

Auf einem Zukunftskongress im November wurden bereits bildungsnahe Akteure und Expertinnen und Experten aus dem Schulbereich eingeladen, um aus ihrer Sicht Impulse zu geben, wie eine Schule der Zukunft aussehen könnte. In einem weiteren Schritt werden die Schulen als unmittelbare Akteure zu Town Halls (das sind schulartübergreifende, regionale Treffen) eingeladen, um bereits vorhandene Ideen zu präsentieren und sich zu vernetzen.

Du bist heute herzlich eingeladen, dich in einem ersten von vielen Beteiligungsschritten einzubringen!

In unserer Umfrage findest du Aussagen zu verschiedenen Bereichen, die sich in vorangegangenen Veranstaltungen mit Schulen, dem Zukunftskongress und vielen Gesprächen herauskristallisiert haben: Unterricht, Schulorganisation, Schulkultur und schulisches Personal.

Deine Rückmeldungen werden ausgewertet und fließen in die Initiative „Schule der Zukunft“ ein.

Vielen Dank für deine Beteiligung an der Initiative „Schule der Zukunft“!