Boeselager-Realschüler schnuppern Berufsluft

Zwei Wochen Arbeitswelt statt Schulalltag –
58 Neuntklässler erkunden die Vielfalt der Berufe im Kreis Ahrweiler

Früh aufstehen, Verantwortung übernehmen, mit Kunden umgehen und sich in einem völlig neuen Umfeld zurechtfinden: Für 58 Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler stand nach den Herbstferien nicht der gewohnte Schulalltag auf dem Programm. Stattdessen tauschten sie für zwei Wochen die Schulbank gegen einen Arbeitsplatz und sammelten im Rahmen ihres Betriebspraktikums wertvolle Erfahrungen in Unternehmen und Einrichtungen der Region.

Ob in der Werkstatt, im Krankenhaus, im Kindergarten, bei der Bank oder im Restaurant – die Jugendlichen erhielten einen unmittelbaren Einblick in die Anforderungen und Herausforderungen der Berufswelt. Dabei ging es nicht nur darum, verschiedene Tätigkeiten kennenzulernen, sondern auch darum, eigene Stärken zu entdecken, Berufswünsche zu überprüfen und vielleicht sogar erste Kontakte zu einem späteren Ausbildungsbetrieb zu knüpfen.

Gesundheit und Handwerk besonders gefragt

58 Schülerinnen und Schüler – acht Berufsfelder – zwei Wochen Praxiserfahrung

58 Schülerinnen und Schüler – acht Berufsfelder – zwei Wochen Praxiserfahrung

Wie vielfältig die Interessen der Jugendlichen sind, zeigt ein Blick auf die gewählten Praktikumsplätze. Besonders beliebt waren in diesem Jahr Berufe aus dem Gesundheitswesen sowie aus Industrie, Technik und Handwerk. 15 Schülerinnen und Schüler entschieden sich für medizinische, therapeutische und pflegerische Tätigkeiten. Sie sammelten unter anderem Erfahrungen in der Kranken- und Altenpflege, in Arzt- und Zahnarztpraxen, in der Physiotherapie sowie in der Zahn- und Tiermedizin. Hier konnten sie erleben, wie wichtig Einfühlungsvermögen, Verantwortungsbewusstsein und der Umgang mit Menschen sind. Weitere 14 Jugendliche zog es in technische und handwerkliche Berufe. Besonders gefragt waren der Metallbau und die Kfz-Mechatronik. Aber auch Tischlereien, die Land- und Baumaschinentechnik, der Garten- und Landschaftsbau sowie weitere spezialisierte Handwerksberufe boten spannende Einblicke. Hier hieß es häufig: selbst mit anpacken, Werkzeuge kennenlernen und erleben, wie aus handwerklicher Arbeit sichtbare Ergebnisse entstehen.

Vom Kindergarten bis zum Sternerestaurant

Sieben Jugendliche entschieden sich für ein Praktikum im Bereich Erziehung und Pädagogik. In Kindertagesstätten konnten sie erfahren, dass die Arbeit mit Kindern weit mehr bedeutet als gemeinsames Spielen und Basteln. Geduld, Kreativität, Verantwortungsbewusstsein und Durchsetzungsvermögen sind hier ebenso gefragt wie Teamfähigkeit. Neun Schülerinnen und Schüler sammelten Erfahrungen im Handel und in verschiedenen Dienstleistungsberufen. Vom Einzelhandel über Drogerien bis hin zum Friseurhandwerk stand dabei häufig der direkte Kontakt mit Kunden im Mittelpunkt. Auch die Gastronomie und Hotellerie war mit fünf Praktikumsplätzen vertreten.

Jonah aus der Klasse 9b mit Küchenchef Christian Binder in der Küche des Restaurants von Sternekoch Hans Stefan Steinheuer – spannende Einblicke in die Spitzengastronomie.

Jonah aus der Klasse 9b mit Küchenchef Christian Binder in der Küche des Restaurants von Sternekoch Hans Stefan Steinheuer – spannende Einblicke in die Spitzengastronomie.

In Restaurants, Hotelbetrieben und professionellen Küchen erhielten die Jugendlichen Einblicke in Arbeitsabläufe, die den Gästen normalerweise verborgen bleiben. Sie halfen bei der Vorbereitung von Speisen, lernten den Service kennen und erfuhren, wie wichtig Teamarbeit, Organisation und Flexibilität gerade dann sind, wenn es hektisch wird. Vier weitere Jugendliche erkundeten Berufe rund um Landwirtschaft, Tierhaltung und Forstwirtschaft. Drei Praktikumsplätze entfielen auf das Bankwesen und den öffentlichen Dienst. Auch die Informationstechnologie war vertreten.

Nicht immer ein Traumberuf – aber immer eine wichtige Erfahrung

Begleitet wurden die Neuntklässler während der beiden Wochen von ihren Lehrkräften, die die Jugendlichen in den Betrieben besuchten und mit den jeweiligen Ausbildern und Betreuern ins Gespräch kamen. Dabei zeigte sich, dass viele Schülerinnen und Schüler schnell ihren Platz im Betrieb fanden, selbstständig Aufgaben übernahmen und von ihren Betreuern für ihre Motivation und ihr Auftreten gelobt wurden. Andere stellten fest, dass der vermeintliche Traumberuf im Alltag doch ganz anders aussieht als erwartet.

„Genau das macht den Wert eines Praktikums aus. Es geht nicht darum, dass nach zwei Wochen alle ihren endgültigen Traumberuf gefunden haben. Vielmehr sollen die Jugendlichen herausfinden, was ihnen liegt, was ihnen Freude bereitet und welche Anforderungen ein Beruf tatsächlich mit sich bringt. Auch die Erkenntnis, dass ein Beruf vielleicht doch nicht der richtige ist, kann ein wichtiger Schritt bei der Berufsorientierung sein“, erläutert Berufswahlkoordinator Ralf Breuer.

Besonders eindrucksvoll sei für viele Jugendliche die Umstellung vom Schulalltag auf einen regulären Arbeitstag gewesen. Frühere Arbeitszeiten, körperliche Belastungen, der Umgang mit Kunden und die Verantwortung für übertragene Aufgaben verlangten den Praktikanten einiges ab. „Die Schülerinnen und Schüler merken sehr schnell, dass es in der Arbeitswelt nicht nur auf gute Noten ankommt. Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Freundlichkeit, Eigeninitiative und die Bereitschaft, mit anzupacken, sind mindestens ebenso wichtig. Wer hier einen guten Eindruck hinterlässt, hat möglicherweise schon einen ersten Fuß in der Tür zu einem späteren Ausbildungsplatz“, betont Breuer.

Erik und Francesco aus der Klasse 9a mit Thorben Klaus, dem Geschäftsführer der Hans Kessel GmbH in Remagen-Bandorf, wo sie während ihres Praktikums den Beruf des Metallbauers in der Fachrichtung Konstruktionstechnik kennenlernten.

Erik und Francesco aus der Klasse 9a mit Thorben Klaus, dem Geschäftsführer der Hans Kessel GmbH in Remagen-Bandorf, wo sie während ihres Praktikums den Beruf des Metallbauers in der Fachrichtung Konstruktionstechnik kennenlernten.

Berufsorientierung als wichtiger Bestandteil des Schulprofils

Das zweiwöchige Betriebspraktikum ist ein zentraler Baustein im Berufsorientierungskonzept der Boeselager-Realschule. Gemeinsam mit weiteren Angeboten wie der schuleigenen Berufsinfobörse, der Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit, Bewerbertrainings und individueller Beratung soll es die Jugendlichen dabei unterstützen, ihren weiteren schulischen und beruflichen Weg bewusst zu gestalten.

Die für die Berufsorientierung zuständige zweite Konrektorin Susanne Fauck unterstreicht die Bedeutung dieser praxisnahen Erfahrungen: „Als Realschule plus sehen wir es als eine unserer zentralen Aufgaben an, unsere Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf ihren weiteren Lebensweg vorzubereiten. Berufsorientierung darf deshalb nicht nur theoretisch im Klassenzimmer stattfinden. Die Begegnung mit der tatsächlichen Arbeitswelt ermöglicht Erfahrungen, die kein Schulbuch ersetzen kann.“

Gerade die enge Zusammenarbeit mit den Unternehmen und Einrichtungen der Region sei dabei von großer Bedeutung. „Unsere Schule versteht sich als verlässlicher Partner der regionalen Wirtschaft. Die Betriebe lernen mögliche zukünftige Auszubildende kennen, während unsere Jugendlichen wichtige Einblicke und Orientierung erhalten. Von dieser Zusammenarbeit profitieren beide Seiten“, so Fauck.

Valerie während ihres Praktikums im Hotel Villa St. Peter in Walporzheim, gemeinsam mit ihrer Betreuerin an der Rezeption, wo sie Einblicke in den Beruf der Hotelfachfrau erhielt.

Valerie während ihres Praktikums im Hotel Villa St. Peter in Walporzheim, gemeinsam mit ihrer Betreuerin Sarah Jakobs an der Rezeption, wo sie Einblicke in den Beruf der Hotelfachfrau erhielt.

Eine Visitenkarte für die berufliche Zukunft

Nicht selten eröffnet ein erfolgreiches Praktikum Möglichkeiten, die weit über die zwei Wochen hinausreichen. Wer Interesse zeigt, zuverlässig arbeitet und sich gut in ein Team einfügt, bleibt bei den Betrieben in positiver Erinnerung. Deshalb ermutigt Berufswahlkoordinator Breuer die Jugendlichen, die gewonnenen Erfahrungen weiterzuentwickeln und auch in den Ferien zusätzliche freiwillige Praktika zu absolvieren. „Ein einziges Praktikum kann nur einen Ausschnitt der Berufswelt zeigen. Wer unterschiedliche Betriebe und Tätigkeiten kennenlernt, kann seine Entscheidung für eine Ausbildung oder einen weiteren schulischen Weg auf eine viel bessere Grundlage stellen. Und manchmal ergeben sich gerade aus diesen Kontakten ganz konkrete Zukunftsperspektiven“, erklärt Breuer.

Maximilian aus der 9a erhielt im Weingut Kriechel spannende Einblicke in den Beruf des Winzers – hier gemeinsam mit Betriebsinhaber Michael Kriechel.

Maximilian aus der 9a erhielt im Weingut Kriechel spannende Einblicke in den Beruf des Winzers – hier gemeinsam mit Betriebsinhaber Michael Kriechel.

Herzlicher Dank an die Betriebe der Region

Zum Abschluss gilt der besondere Dank der Schulgemeinschaft den zahlreichen Unternehmen, Handwerksbetrieben, sozialen Einrichtungen, Praxen und Dienstleistungsunternehmen im Kreis Ahrweiler, die den Jugendlichen einen Praktikumsplatz ermöglicht und sich Zeit für ihre Betreuung genommen haben. Ihr Engagement ist ein wichtiger Beitrag zur Berufsorientierung und zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses in der Region. Für die 58 Neuntklässler bleiben die beiden Praktikumswochen damit weit mehr als eine willkommene Abwechslung vom Unterricht: Sie sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer fundierten Berufswahl – und für manche vielleicht bereits der Anfang ihrer beruflichen Zukunft.

(Text, Grafik & Fotos: Ralf Breuer)

AIB 9: Programmieren mit „Compute it“

🖥️ Sei der Computer – Programmieren mit „Compute it“

Heute trainierst du dein Code-Denken spielerisch!
Mit dem Online-Spiel Compute it – Python wirst du selbst zum Computer und führst den Code Schritt für Schritt aus.

👉 Starte hier: Compute it – Python

🔑 Dein Auftrag

  1. Öffne den Link. Klicke auf den Pfeil nach rechts.

  2. Lies den Code Zeile für Zeile.

  3. Führe ihn mit den Pfeiltasten auf deiner Tastatur aus:

    • ⬆️ hoch

    • ⬇️ runter

    • ⬅️ links

    • ➡️ rechts

  4. Bringe den Punkt 🟢 ins Ziel 🎯 – ohne Fehler.


💡 Tipps für dich

  • Lies immer genau – mach nichts zusätzlich.
  • Einrückungen zeigen, welche Befehle zusammengehören.
  • Schleifen: Wiederhole den eingerückten Block so oft, wie angegeben.
  • If/Else: Entscheide, welcher Teil wirklich ausgeführt wird.
  • Bei Fehlern: Einfach Neustart klicken und neu versuchen.
  • Wenn du etwas nicht verstehst, lass dir von Google oder ChatGPT helfen.

✅ Deine Challenge

Spiele alle Level so weit, wie du kommst.
Frage dich bei jedem Schritt: „Was würde der Computer jetzt tun?“

Viel Spaß beim Coden! 🚀

P.S.: Ein paar hilfreiche „Vokabeln“

📘 Python-Vokabelliste für Compute it

Begriff Bedeutung (Deutsch) Beispiel/Erklärung
if „wenn“ – startet eine Bedingung if x == 3: → wenn x gleich 3 ist, dann …
else „sonst“ – was passiert, wenn die Bedingung nicht stimmt else: → wenn nicht, dann mach …
elif „sonst wenn“ – weitere Bedingung prüfen elif x > 5: → wenn x größer als 5 ist …
for Schleife – wiederholt Anweisungen eine bestimmte Anzahl for i in range(3): → wiederhole 3-mal
range() Zahlenbereich für Schleifen range(5) → Zahlen von 0 bis 4
while „solange“ – wiederholt, bis Bedingung falsch wird while x < 10: → wiederhole, solange x kleiner als 10 ist
def definiert eine Funktion (eine Art eigener Befehl) def move(): → erstellt eine Funktion namens move
function (Funktion) eine „kleine Maschine“ im Code, die man später aufrufen kann move() → ruft die Funktion auf
indentation (Einrückung) Leerzeichen am Anfang einer Zeile – zeigt, dass Anweisungen zusammengehören Alles, was eingerückt ist, gehört z. B. zur Schleife oder If-Abfrage
condition (Bedingung) eine Frage im Code, die wahr oder falsch sein kann if color == "red":
loop (Schleife) wiederholt Befehle for- oder while-Schleifen

👉 Tipp: Stell dir if/else wie eine Weggabelung vor (wenn … dann …, sonst …).
👉 Stell dir for/range wie „so oft wiederholen“ vor.
👉 Stell dir def wie eine „Rezeptkarte“ vor, die du schreiben und später benutzen kannst.

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Deutsch 9b: Praktikumspräsentation

Arbeitsauftrag:

Stelle dein Praktikum so vor, dass deine Mitschüler verstehen, wo du warst, was du gemacht hast und was du dabei gelernt hast.

Deine Präsentation soll 7–9 Minuten dauern. Danach beantwortest du noch einige Fragen.

Das muss in deiner Präsentation vorkommen:

  1. Mein Praktikumsbetrieb
    • Wie heißt der Betrieb?
    • Wo ist er?
    • Was macht der Betrieb?
  2. Mein Praktikumsberuf
    • Wie heißt der Beruf?
    • Was macht man in diesem Beruf?
    • Welche Ausbildung braucht man?
    • Welche Fähigkeiten sind wichtig?
  3. Meine Aufgaben
    • Welche Tätigkeiten hast du selbst gemacht?
    • Nenne mindestens drei konkrete Beispiele.
  4. Ein typischer Arbeitstag
    • Wann hast du angefangen?
    • Was hast du im Laufe des Tages gemacht?
    • Wann war Feierabend?
  5. Mein Werkstück / etwas aus meinem Praktikum
    • Bringe möglichst etwas Handfestes aus deinem Praktikum mit, das du der Klasse zeigen kannst.
    • Das kann zum Beispiel etwas sein, das du selbst hergestellt, bearbeitet oder gestaltet hast.
    • Es kann auch etwas aus einem Projekt sein, an dem du mitgearbeitet hast – zum Beispiel eine Bastelarbeit oder ein Projekt aus einem Kindergarten.
    • Erkläre kurz, was es ist, was du daran gemacht hast und wie es entstanden ist.
    • Wichtig: Frage vorher im Betrieb, ob du den Gegenstand mitnehmen und in der Schule zeigen darfst. Nimm niemals etwas ohne Erlaubnis mit.
    • Gefährliche Gegenstände, vertrauliche Unterlagen oder persönliche Daten dürfen natürlich nicht mitgebracht werden.
  6. Ein besonderer Moment
    • Erzähle von einer Situation, die dir besonders in Erinnerung geblieben ist.
    • Das kann etwas Interessantes, Schwieriges, Lustiges oder Überraschendes sein.
  7. Meine Erfahrungen
    • Was hat dir gut gefallen?
    • Was war schwierig?
    • Was hast du neu gelernt?
    • Was hat dich überrascht?
  8. Mein Fazit
    • Passt dieser Beruf zu dir?
    • Könntest du dir vorstellen, später in diesem Bereich zu arbeiten?
    • Begründe deine Meinung.
  9. Mein Tipp
    • Was würdest du einem Schüler empfehlen, der dort später ein Praktikum machen möchte?

Du darfst deine Präsentationsform wählen:

Du kannst zum Beispiel eine PowerPoint-Präsentation, ein digitales Portfolio oder eine Präsentation mit einem Video erstellen.

Wichtig ist: Du selbst stehst im Mittelpunkt – nicht das Medium.

Darauf solltest du achten:

  • Sprich möglichst frei.
  • Lies nicht alles von den Folien ab.
  • Verwende nur wenig Text.
  • Bilder sollen zu deinem Praktikum passen.
  • Halte dich an die Zeit.
  • Übe deine Präsentation vorher.
  • Verwende nur Fotos, die du auch zeigen darfst.
  • Alles, was du über dein Praktikum erzählst, musst du wirklich erlebt haben und erklären können.

Merksatz

Zeige uns nicht nur deinen Betrieb. Zeige uns, was du dort erlebt, gelernt und über dich selbst herausgefunden hast.

Sozi: Was passiert nach der Wahl?

–> Wahlen in Berlin

–> Wahlen in MV

1. Mehrheit

  • Welche Partei hat die meisten Sitze?
  • Reichen ihre Sitze für eine absolute Mehrheit?
  • Wie viele Sitze fehlen noch?

2. Regierung bilden
Prüfe, welche Bündnisse eine Mehrheit hätten:

  • CDU + SPD + GRÜNE
  • CDU + SPD + GRÜNE + BSW
  • AfD + BSW

3. Grundwissen
Beantworte kurz:

  • Was ist eine Koalition?
  • Was ist die Opposition?
  • Muss die stärkste Partei automatisch die Regierung bilden?

4. Umgang mit Wahlergebnissen

  • Warum muss ein demokratisches Wahlergebnis akzeptiert werden?
  • Darf man das Ergebnis trotzdem kritisieren?
  • Was sollte man tun, bevor man Behauptungen über Wahlbetrug weitergibt?

5. Abschluss
Bewerte den Satz:

„Wir sind stärkste Partei, also müssen wir auch regieren.“

Begründe deine Meinung in 2–3 Sätzen.

Deutsch 8c: Diktat

Die 8c auf dem Weg zu den Herbstferien

Screenshot

Die erste Zeit in der Klasse 8c ist fast geschafft.
Bis zu den Herbstferien haben wir schon einiges erlebt, gelernt und gemeinsam gelöst.
Nach den Ferien heißt es aber: mehr Gas geben!
Das regelmäßige Arbeiten, Üben und Lernen wird jetzt immer wichtiger.
Im nächsten Jahr steht nach den Osterferien das Praktikum an.
Deshalb sollten sich alle schon früh Gedanken machen, welcher Betrieb interessant sein könnte.
Beim Suchen und Bewerben ist Eigeninitiative gefragt.
Wer rechtzeitig plant, hat später mehr Auswahl und kann einen Praktikumsplatz finden, der wirklich zu den eigenen Interessen passt.

Deutsch 9b: „Die Schreibtreppe“

–> Übung für die Klassenarbeit

📊 So schreibst du eine Grafik-Interpretation

Keine Angst vor einer Grafik! Du musst nicht alles auf einmal erkennen. Gehe immer nach diesen 3 Schritten vor:

1. 👀 BESCHREIBEN – Was sehe ich?

Schau dir die Grafik genau an. Schreibe zuerst nur auf, was du erkennen kannst. Noch keine Erklärung!

Diese Fragen helfen dir:

  • Was ist das Thema?
  • Was wird verglichen oder gezeigt?
  • Welche Werte sind besonders hoch?
  • Welche Werte sind besonders niedrig?
  • Gibt es große Unterschiede?

Satzanfänge:
„Die Grafik zeigt …“
„Am höchsten ist …“
„Am niedrigsten ist …“
„Auffällig ist, dass …“
„Während … %, sind es bei … nur … %.“

2. 🔍 ERKLÄREN – Was könnte dahinterstecken?

Jetzt darfst du überlegen: Warum könnten die Ergebnisse so sein?

Du musst nicht sicher wissen, warum! Eine gut begründete Vermutung reicht.

Satzanfänge:
„Ein Grund dafür könnte sein, dass …“
„Das könnte daran liegen, dass …“
„Vielleicht ist … höher, weil …“
„Der Unterschied könnte dadurch entstehen, dass …“

3. 💬 MEINE MEINUNG – Was denke ich darüber?

Zum Schluss schreibst du, wie du das Ergebnis findest. Wichtig: Begründe deine Meinung.

Satzanfänge:
„Ich finde das Ergebnis …, weil …“
„Mich überrascht, dass …“
„Ich hätte erwartet, dass …“
„Meiner Meinung nach …“

⭐ Dein einfacher Merksatz

SEHEN → ERKLÄREN → BEWERTEN

1. Was sehe ich? → 2. Warum könnte das so sein? → 3. Was denke ich darüber?

💡 Tipp: Schreibe zuerst zu jedem Schritt nur 2–3 Stichpunkte. Aus diesen Stichpunkten machst du anschließend ganze Sätze. So entsteht dein Text fast von allein.