Deutsch 8b: Bewerbung

Jetzt wird’s ernst: Ihr absolviert im 9. Schuljahr nach den Herbstferien (19.10.2026 bis 30.10.2026) euer erstes Berufspraktikum.

Schreibt die untenstehenden Muster-Bewerbungsunterlagen nun bitte auf eure Situation um:

  • aktuelle Daten
  • Sekundar I-Zweig oder Realschulzweig
  • Wunschberuf: Friseur(in)
  • Wunschbetrieb: Friseursalon „Chez Breuer“
  • Adresse: „Scherenstraße 12“ in „45678 Haarlingen“

Hier findet ihr schon einmal vorab eine Musterbewerbung und einen – lebenslauf um eine Praktikumsstelle für einen fiktiven „Peter Müller“ formuliert – orientiert an der DIN 5008 (Norm):

–> zur Bewerbung Sek1-Zweig

–> zur Bewerbung Berufsreifezweig

–> zur Vorlage Lebenslauf

–> Lebenslauf Peter Müller

🎯 Was ist hier wichtig (bei Schülern)?

✔️ Darf und soll rein:

  • Name, Adresse, Kontakt
  • Geburtsdatum
  • Schule, Klasse
  • Praktika
  • AGs, Ehrenamt, Vereine
  • Stärken und Interessen
  • Foto (optional)

⚠️ Nicht nötig:

  • Familienstand
  • Religion
  • Staatsangehörigkeit

–> mögliches Deckblatt

Hier ein Musterbeispiel mit den abgezählten Leerzeilen nach der DIN 5008 –> Musterbeispiel
Mögliche Praktikumsstellen findet ihr unter dem Menüpunkt „Ausbildungsplätze“ auf dieser Webseite – denn die Betriebe, die ausbilden, ermöglichen meistens auch ein Praktikum.

Hier müsst ihr nur bei „Sie suchen…“ –> „Ausbildung“ und bei „Arbeitsort“ eure Postleitzahl eingeben.

Achtet bitte auf die korrekte Berufsbezeichnung: –> BERUFENET

Solltest du keine Textverarbeitung auf deinem PC oder Notebook haben, kannst du dir eins dieser kostenlosen Office-Pakete installieren:

–> Open Office

–> LibreOffice

Alles Gute in deinem Praktikum!

 

 

Deutsch 7c: Mein Leben in 5 Jahren

  1. In fünf Jahren habe ich hoffentlich die Schule abgeschlossen und eine Ausbildung begonnen.
  2. Mein eigenes Geld zu verdienen, darauf freue ich mich besonders.
  3. Vielleicht habe ich dann schon einen Roller oder sogar ein kleines Auto.
  4. Die Arbeit wird bestimmt anstrengend sein, aber sie kann mir auch Spaß machen.
  5. Mehr Verantwortung zu übernehmen und zuverlässig zu sein, finde ich wichtig.
  6. Mit meinen Freunden möchte ich in Kontakt bleiben, auch wenn wir uns nicht mehr jeden Tag sehen.
  7. Welchen Beruf ich später einmal machen will, weiß ich hoffentlich dann genau.
  8. Viele Dinge will ich in Zukunft alleine regeln und dadurch selbstständiger werden.
  9. Eine feste Freundin oder einen festen Freund kann ich mir dann gut vorstellen.
  10. Mein Leben wird in fünf Jahren wahrscheinlich spannender, aber auch ernster sein.

Deutsch 7c: Das Diktat

Das Diktat

Als die Klasse 7c den Raum betrat, setzten sich alle schnell auf ihre Plätze.

Nachdem der Lehrer das Diktat direkt begann, wurde es still, weil alle zuhören wollten.

Wenn jemand ein Wort nicht verstand, schrieb er weiter, damit er den Anschluss nicht verlor.

Alle arbeiteten ruhig und keiner sprach, während draußen der Regen fiel.

Nachdem ein Satz vorgelesen war, machten viele kurz eine Pause, bevor sie weiterschrieben.

Obwohl einige nervös waren, blieben sie konzentriert, weil sie gut vorbereitet waren.

Die Schüler atmeten auf, als der Lehrer langsamer las, denn nun kamen sie besser mit.

Wenn ein Stift herunterfiel, hob man ihn leise auf, damit niemand gestört wurde.

Nachdem das letzte Wort diktiert war, gaben alle ihre Hefte ab.

Viele freuten sich auf den restlichen Schultag, obwohl noch viel Arbeit wartete.

Deutsch 8b: Inhaltsangabe

Stichpunktartige Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen des Blogbeitrags „Kinder- und Jugendschutz: Mehrheit für klare Regeln bei Social Media“ von Monika Haas vom 09.09.2025:

  • Klare Regeln: Mehrheit von Erwachsenen und Jugendlichen fordert verbindliche Regeln für Social Media.

  • Altersgrenze: Großteil der Erwachsenen will Mindestalter von 16 Jahren für Social-Media-Accounts (Schutz vor Gefahren).

  • Jugendliche Zustimmung: Auch viele Jugendliche, sogar 16- und 17-Jährige, befürworten strengere Regeln.

  • Nutzung: 78 % der Jugendlichen und 58 % der Erwachsenen nutzen Social Media täglich über eine Stunde.

  • Überforderung & FOMO: Jugendliche erleben Zwang, nichts zu verpassen, fühlen sich aber auch überfordert.

  • Einstellung: Jugendliche positiver gegenüber Social Media als Erwachsene, trotz erkennbarer Risiken.

  • Handyverbot: Mehrheit für Handyverbot an Schulen – auch viele Jugendliche wünschen handyfreien Unterricht.

  • Risiken: Sorge über negative Folgen für Gesundheit, Konzentration und schulische Leistungen.

  • Künstliche Intelligenz: 82 % der Jugendlichen, 50 % der Erwachsenen nutzen KI; Wunsch nach Unterricht über KI-Kompetenz.

  • Digitalisierung: Mehrheit sieht Digitalisierung als positiv, fordert aber Aufklärung und faire Teilhabe aller.

D 8b: Inhaltsangabe eines Sachtextes

–> zur Umfrage

–> Verloren im Digitalen: Jugendliche zwischen Social Media und KI

Lies den Blogbeitrag „Verloren im Digitalen: Jugendliche zwischen Social Media und KI“ auf der Webseite des NDR vom 8.7.2025 aufmerksam und vollständig durch.

Aufgaben zum Leseverständnis und zur Vorbereitung einer Inhaltsangabe:

1.Thema des Textes:
Notiere in 2–3 Sätzen, worum es im Blogbeitrag insgesamt geht.

2. Wichtige Informationen sammeln:
Beantworte die folgenden Fragen in ganzen Sätzen:

  • Wer ist Sophie und wie nutzt sie ihr Handy und die KI?
  • Welche Probleme entstehen durch die lange Nutzung des Handys für viele Jugendliche?
  • Was sagt die Expertin Kerstin Paschke über die Häufigkeit von problematischer Handynutzung?
  • Welche Maßnahmen überlegen Politik und Schulen, um das Problem einzudämmen?

3. Kernaussage herausarbeiten:
Schreibe in 1–2 Sätzen auf, welche zentrale Botschaft der Text vermitteln möchte. (Was sollen Leserinnen und Leser am Ende verstanden haben?)

4. Vorbereitung für eine Inhaltsangabe:
Fasse nun deine Antworten aus Aufgabe 1–3 zu einem zusammenhängenden Text von etwa 10–12 Sätzen zusammen. Achte dabei auf:

  • Einleitungssatz
  • neutrale, sachliche Sprache
  • keine eigene Meinung
  • keine Zitate -> indirekte Rede
  • zeitliche Reihenfolge des Textes beibehalten

7c Deutsch: Tipps für die KA

–> Kriterien für eine gelungene Erlebniserzählung

  1. Spannender Einstieg 🎬 zur Fortsetzung
  2. Klarer Erzählverlauf 📜 logische Reihenfolge (Einleitung – Hauptteil – Schluss).
  3. Lebendige Beschreibung 🎨
    • Gefühle und Gedanken erzählen
    • abwechselnde Adjektive und passende Verben („sagen“!)
    • Satzanfänge spannend abwechseln…
    • Wörtliche Rede verwenden 🗣️
  4. Ich-Perspektive und Präteritum beibehalten 👀
  5. Persönliche Erlebnisse in deiner Sprache einbringen 💭
  6. Am Ende: Überschrift 📝finden, die das Interesse weckt

Deutsch 7c: Wortfeld „sagen“

Hier ein Wortfeld zu „sagen“ mit vielen Synonymen und Varianten, die je nach Zusammenhang passen (sachlich, betont, leise, wütend, erzählend …):

Neutral / allgemein

  • äußern
  • mitteilen
  • berichten
  • erzählen
  • erklären
  • formulieren
  • ausdrücken

Verstärkend / betont

  • betonen
  • hervorheben
  • unterstreichen
  • feststellen
  • klarstellen
  • verkünden
  • bekanntgeben

Leise / vorsichtig

  • flüstern
  • murmeln
  • raunen
  • hauchen
  • andeuten

Emotional / eindringlich

  • schreien
  • rufen
  • brüllen
  • toben
  • stöhnen
  • jammern
  • klagen

Umgangssprachlich / locker

  • quatschen
  • labern
  • schwätzen
  • plaudern
  • babbeln

Schriftlich / formal

  • formulieren
  • darlegen
  • erläutern
  • referieren
  • präsentieren

👉 Das Grundwort „sagen“ kann also je nach Tonlage, Situation und Wirkung ersetzt werden.

Deutsch 7c: Sätze miteinander verknüpfen

Hier eine Liste mit passenden Synonymen und Alternativen zu „dann“ / „darauf“, die du gut zum Verknüpfen von Sätzen verwenden kannst:

  • als Erstes
  • zu Beginn
  • danach
  • anschließend
  • daraufhin
  • sodann
  • später
  • in der Folge
  • im Anschluss
  • hiernach
  • zu diesem Zeitpunkt
  • gleich darauf
  • unmittelbar danach
  • darauf folgend
  • folglich
  • infolgedessen
  • schließlich
  • zuletzt
  • letztlich
  • als Letztes
  • am Ende