📊 So schreibst du eine Grafik-Interpretation
Keine Angst vor einer Grafik! Du musst nicht alles auf einmal erkennen. Gehe immer nach diesen 3 Schritten vor:
1. 👀 BESCHREIBEN – Was sehe ich?
Schau dir die Grafik genau an. Schreibe zuerst nur auf, was du erkennen kannst. Noch keine Erklärung!
Diese Fragen helfen dir:
- Was ist das Thema?
- Was wird verglichen oder gezeigt?
- Welche Werte sind besonders hoch?
- Welche Werte sind besonders niedrig?
- Gibt es große Unterschiede?
Satzanfänge:
„Die Grafik zeigt …“
„Am höchsten ist …“
„Am niedrigsten ist …“
„Auffällig ist, dass …“
„Während … %, sind es bei … nur … %.“
2. 🔍 ERKLÄREN – Was könnte dahinterstecken?
Jetzt darfst du überlegen: Warum könnten die Ergebnisse so sein?
Du musst nicht sicher wissen, warum! Eine gut begründete Vermutung reicht.
Satzanfänge:
„Ein Grund dafür könnte sein, dass …“
„Das könnte daran liegen, dass …“
„Vielleicht ist … höher, weil …“
„Der Unterschied könnte dadurch entstehen, dass …“
3. 💬 MEINE MEINUNG – Was denke ich darüber?
Zum Schluss schreibst du, wie du das Ergebnis findest. Wichtig: Begründe deine Meinung.
Satzanfänge:
„Ich finde das Ergebnis …, weil …“
„Mich überrascht, dass …“
„Ich hätte erwartet, dass …“
„Meiner Meinung nach …“
⭐ Dein einfacher Merksatz
SEHEN → ERKLÄREN → BEWERTEN
1. Was sehe ich? → 2. Warum könnte das so sein? → 3. Was denke ich darüber?
💡 Tipp: Schreibe zuerst zu jedem Schritt nur 2–3 Stichpunkte. Aus diesen Stichpunkten machst du anschließend ganze Sätze. So entsteht dein Text fast von allein.
