Jun 20

Webführerschein

Was wisst ihr über das Internet, Suchmaschinen, Dienste im Internet, Web 2.0 usw.?

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Wichtige Fragen rund um die Benutzung des Internets und zu Web 2.0. Sind alle Fragen richtig beantwortet, erhaltet ihr den „Webführerschein“.

Quelle: Medienportal der Siemens Stiftung

Apr 09

Sopäd 10: Was ist das Web 2.0?

„Die Nutzung der kollektiven Intelligenz steht als zentrales Prinzip hinter der Web 2.0-Ära.“ [Tim O’Reilly]

Hier einige Podcasts (I-Pod + Broadcast), die ja selbst auch Elemente des Web 2.0 sind,  zum Themenbereich Web 2.0:

Zweinull fürs Web: Mythos, Mode oder Medienhype?
(RBB November 2009 – 49 min)

Erwachsen werden im Web 2.0
(SWR am 13.02.2010 – 6:00 min)

Wie Kinder und Jugendliche das Internet nutzen. Von Anja Braun. SWR2 Campus vom 13.02.2010. Viele Mythen ranken sich um die heutige Jugend, seit man ihr ein neues Etikett angeheftet hat mit dem Schlagwort Digital Natives. Die sogenannten Eingeborenen des Digitalzeitalters kommen aber noch immer ohne USB-Anschluss zur Welt und haben den Umgang mit Smartphone und Laptop auch keineswegs mit der Muttermilch eingesogen. Sondern sie müssen ihn auch erst lernen, und zwar in relativ fortgeschrittenem Alter, wenn sie mindestens schon lesen und schreiben können. Wie Kinder und Heranwachsende sich den Umgang mit dem Internet erschließen, welche Rolle das Internet für sie spielt beim Lernen in der Schule und für die Freizeitgestaltung, das zeigt eine neue Studie des Deutschen Jugend-Instituts. Anja Braun hat mit den AutorInnen gesprochen.

HAUSAUFGABE:

  1. Beschreibe das „Web 2.0“ mit eigenen Worten. Was ist das überhaupt? Welche Elemente zählen dazu?
  2. Wie nutzt du/ihr persönlich das Web 2.0?

 

Mrz 06

RZ-Tagesthema am 05.03.2012: „Medienkompetenz“

Hier der Artikel „Nicht nur Facebook gefällt Schülern“ – Tagesthema in der Rhein-Zeitung vom 05.03.2012 (mit freundlicher Genehmigung des Autors Alexander Hoffmann):

RZ-Tagesthema am 05.03.2012: “Medienkompetenz”

„Nicht nur Facebook gefällt Schülern“

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Sie schreiben Nachrichten bei Facebook, sie laden Videos bei YouTube hoch und tauschen sich aus via ICQ. Sie vergnügen, verabreden, verlieben sich in den sozialen Netzwerken. Die Jugendlichen bewegen sich ganz selbstverständlich im Netz, sie kennen es gar nicht anders. Nur: Wie viel Medienkompetenz haben sie überhaupt? Und wie bereitet sie die Schule darauf vor, souverän mit der fortschreitenden Digitalisierung des Lebens zurechtzukommen? Ein Besuch in einer zehnten Klasse.

Die erste und wenig überraschende Erlenntnis in der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus in Ahrweiler: Eine Alternative dazu, online zu sein, gibt es für die Jugendlichen nicht – auch wenn sie die Schattenseiten des Netzes nie ganz verbannen können. Fünf Stunden am Tag sei er online, beziffert Marcell seinen Internetkonsum. „Facebook, Wer-kennt-wen, Onlinespiele“, listet der Zehntklässler auf. Laut einer Studie des Forschungsverbunds Jugend, Information und Multimedia besuchen 59 Prozent der 12- bis 19-Jährigen mehrmals täglich das eigene oder andere Profile bei Facebook und Co.
Die Zehntklässler der Boeselager-Realschule dürften das noch häufiger tun: Von 40 befragten Jungs zwischen 14 und 17 Jahren sind 38 in sozialen Netzwerken dabei, die meisten haben Profile auf mehreren Portalen. Das hat eine Umfrage in der Schule ergeben. „Facebook ist das wichtigste“, findet Melissa. Ihre Freunde nicken zustimmend.

Vom deutschen Netzwerk SchülerVZ spricht hier niemand, Facebook muss es sein. Dass das größte soziale Netzwerk von Datenschützern am härtesten angegriffen wird, wissen die Schüler. Und gehen entsprechend vorsichtig vor. Melissa beschränkt sich auf Unverfängliches: „Ich poste Musikvideos, schreibe Nachrichten mit meinen Freunden. Adresse und Telefonnummer gebe ich lieber nicht an.“ Trotz ihres Misstrauens gegenüber Facebook gehört es einfach dazu, dabei zu sein. Selbst Saskia sieht das so – obwohl ein Unbekannter bei Facebook ein zweites Profil von ihr angelegt hat. Die 16-Jährige ist im Netz jetzt doppelt vertreten – ohne Kontrolle über ihre andere digitale Identität. Sie vermutet einen Verehrer hinter dem üblen Scherz, vielleicht einen älteren Mann. Und trotzdem: Die Lust an Facebook vermiese ihr das nicht, sagt sie. Und schiebt erklärend hinterher: „Ich würde einfach zu viel verpassen ohne Facebook. Ich will mich nicht vergraulen lassen.“

Was im Netz geht und wo man aufpassen muss, das will Deutsch- und Sozialkundelehrer Ralf Breuer den Schülern erklären. Auf dem Lehrplan für die zehnte Klasse stehen die Themen „Medien, Kommunikation, Freizeit“. Breuer, 42, Jeans, Trainingsjacke, sportliche Brille, Info-Seite für seine Schüler im Netz, organisiert ein Projekt mit den Schülern: Sie erstellen einen Podcast, verfilmen ihn, drehen ein Lehrvideo über Facebook. Vorsicht im Netz beizubringen und Medienpraxis zu ermöglichen, sind für Breuer zwei Seiten derselben Medaille. „Wer weiß, wie schnell man Medien manipulieren kann, der fällt nicht mehr darauf herein.“
Breuer glaubt, dass die Medienkompetenz der Schüler in den vergangenen Jahren merklich zugenommen hat. „Ich muss sowieso vorsichtig sein, weil ich mich bald bewerben will“, sagt einer der Schüler. Durch unpassende Fotos im Netz will er sich nicht die digitale Visitenkarte ruinieren. Breuer hat dazu eine Formel parat: „Was man im Internet teilt, sollte auch neben dem Vertretungsplan in der Schule hängen können.“ Das will er seinen Schützlingen mitgeben. Die Schüler vom Surfen abzubringen, liegt ihm fern. Und er weiß: „Allein für die Außendarstellung brauchen Jugendliche das Netz, auch um zu flirten.“

Breuer zieht einen Vergleich heran: „Wer betrunken Auto fährt und einen Unfall baut, kann seinem Wagen ja auch nicht die Schuld geben.“ Und Facebook, das sei nun einmal ein verdammt schnelles, offenes Cabrio – „kein behäbiger, sicherer Kombi“, grinst der Lehrer. Er will seinen Schützlingen dabei helfen, im digitalen Verkehr zurechtzukommen. Hinter das Steuer müssen die Jugendlichen aber selbst.